Aufsteiger TSG Bretzenheim möchte in der Dritten Liga einen Mittelfeldplatz belegen. Hochmotiviert und voller Vorfreude starten die Volleyballerinnen der TSG Bretzenheim an diesem Samstag um 19.30 Uhr als Aufsteiger beim letztjährigen Meister und klaren Favoriten SV Sinsheim in die Dritte Liga...
Aufsteiger TSG Bretzenheim möchte in der Dritten Liga einen Mittelfeldplatz belegen
MAINZ - Hochmotiviert und voller Vorfreude starten die Volleyballerinnen der TSG Bretzenheim an diesem Samstag um 19.30 Uhr als Aufsteiger beim letztjährigen Meister und klaren Favoriten SV Sinsheim in die Dritte Liga. TSG-Trainerin Anke Wetzka sieht ihr Team grundsätzlich sehr gut aufgestellt. Primäres Ziel ist der Klassenerhalt.
„Wir sind noch etwas besser als in der vergangenen Saison und können sicherlich auch im Mittelfeld landen“, schätzt Wetzka. Während Olga Ogorodnikova den Klub verlassen hat, sind die bundesligaerfahrenen Rückkehrerinnen Sabine Berkemeyer (Zuspiel) und Aline Beigel (Außen; beide TG Bad Soden) sowie Diagonal- und Außenspielerin Christine Kohl (VC Neuwied) neu dabei. Die Integration aller drei in den zwölfköpfigen Kader verlief problemlos.
Solange Wetzka aus dem Vollen schöpfen kann, sind Luxusprobleme keine Seltenheit: „Oft sind die Entscheidungen, wer spielt, so eng, dass ich nach dem Bauchgefühl gehen muss.“ In der Vorbereitung konnte sie selten mehr als sechs Spielerinnen im Training begrüßen, daher nahm das Team auch an keinem Vorbereitungsturnier teil. „Viele arbeiten als Lehrerinnen, deshalb waren die späten Ferien für uns sehr ungünstig“, ärgert sich Wetzka. Die Neu-Inhaberin der B-Trainer-Lizenz freut es deshalb, dass einige während des Sommers Beach-Volleyball gespielt und so „wenig Substanz verloren haben“.
Lange Reisen stehen an
Die neuen Gegner sind ihr noch gänzlich unbekannt. Fest steht nur, dass einige längere Auswärtsreisen anstehen. Deshalb will der Klub möglicherweise die Partien beim TV Villingen und bei der TG Bieberach als Team-Events mit Übernachtungen nutzen.
Um die höheren Kosten zu decken, sind die Spielerinnen im Sommer aktiv auf Sponsorensuche gegangen. Hinzu kommen die vom Verband vorgeschriebenen Eintrittsgelder. „50 Zuschauer pro Spieltag wären schon toll“, spekuliert Wetzka und deutet an, dass sich ein Besuch in der Sporthalle der IGS Bretzenheim durchaus lohnt: „Jedes Heimspiel wird unter einem eigenen Motto stehen und wir werden immer wieder einige Kleinigkeiten an die Zuschauer verteilen.“
Zuletzt geändert am: 24.09.2019 um 13:11
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